Wir sind auf dem Weg nach Melbourne. Unserer zweiten Millionenstadt nach Adelaide. In den Vororten gleicht ein Haus dem Anderen. Man übertrumpft sich nur in Sachen Eingangstüre. Wir übernachten im "zentrumsnahen" BIG4 Melbourne Campingplatz zu 45AUD/N. Ohne Strom wohlgemerkt. Man muss zudem noch anmerken, dass man auch von hier noch mindestens 45 Minuten braucht, um mit den ÖVs in den Stadtkern zu gelangen. Eigentlich sind alle hier wegen dem Australian Open (Tennis) da. Nur wir nicht. Pech für uns, wir zahlen trotzdem den Hochsaison-Tarif. Treffen vor allem Deutsche und Schweizer. Wissen später, wieso alle um uns herum so früh im Bett waren. Bereits um 7am brennt die Sonne erbarmungslos herunter. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Fahren mit dem Tram in den CBD (7.60AUD/P für einen Tag im ganzen Stadtnetz). Lassen Melbourne ein wenig auf uns wirken. Das Tram hat keinen Übersichtsplan der Stationen (nur von denen, wo man umsteigen kann) und der Tram-Chauffeur (dies gilt auch für die Busse) sagt keine Stationen an. Sehr speziell und sehr stressig, wenn man nicht weiss wo aussteigen. Unser Bus-Chauffeur fährt wie ein Irrer - wir wollten schon fast einen Alkoholtest anordnen. Wir schlendern ein wenig durch die Stadt und ihre Parks. Speziell der Melbourne Hook Turn. Besuchen die 45 minütige gratis Führung durch das Parliament House. Erfahren viel über Politik und Geschichte. Mit dem gratis City Circle Tram gehts zu den Hauptattraktionen von Melbourne (im Zentrum). Leider verstehen wir kein Wort der Informationen aus den Lautsprechern, da sich die Touristen (und wohl auch viele Locals) um uns laut unterhalten. Ist trotzdem schön. Und eine Grobübersicht kriegt man auch so. Mächtig die Gebäude hier. Da kann Adelaide glatt einpacken. Modern und alt treffen sich. Eureka-Tower. Alle Nationalitäten sind auf den Strassen unterwegs. Aber wieder vorwiegend Asiaten. Besuchen das Chinatown und das Griechenviertel. Melbourne hat nach Griechenland die zweitgrösste Population an Griechen. Die Melbournianer sind sehr gestylt. Fallen wieder mal aus der Reihe mit Hut und Flip Flops. Und so ohne Anzug/Deux-pièces. In einem öffentlichen Garten sind die Pflanzen lieblos noch in den Blumentöpfen belassen. Den Asiaten scheint es zu gefallen. Beim Cooks Cottage stehen sie auch zu Dutzenden an. Ob Herr Cook es jedoch überhaupt je bewohnt hat ist fraglich. Fakt ist jedoch, dass es nicht immer schon hier mitten in Melbourne gestanden hat. Es wurde in den 30er Jahren per Schiff aus England hierher gebracht.
Der Yarra River schlängelt sich durch die Stadt. Sämtliche Picknickplätze sind über Mittag besetzt. Die Arcades/Laneways sind hübsch anzusehen. Die Sachen in den Läden drin jedoch unbezahlbar. In einer Arcade läuft sogar klassische Musik. Vor einem der Cafes warten die Leute in Scharen auf das nächste freie Plätzchen. Einige der Asiaten haben Einkaufstüten von Lindt & Sprüngli an der Hand. Es ist sehr heiss und wir sind froh hat es überall Wasserspender (und öffentliche Klos ;)). Wollen am Abend den Whirlpool auf dem Camping ausprobieren. Er funktioniert jedoch nicht und der normale Pool ist dermassen überfüllt, da vergeht einem grad die Lust. Typisch, da ist man einmal auf so einem bomben Campingplatz…
Am nächsten Morgen ists bewölkt. Ideal für einen erneuten Städtebummel. Vorbei am Araber-Viertel. Alles ist zusätzlich noch auf Arabisch angeschrieben. Italiener-Viertel. Kaufen im K-Mart (die letzten!!!) warmen, hässlichen Holzfäller-Karo-Jacken, um für Tasmanien gerüstet zu sein (spottbillig waren sie wenigstens). Jacken für Frauen hatte es keine. Eine Männerjacke in S tuts auch. Jetzt ist Partnerlook angesagt. Autos parkieren hier direkt auf der äussersten Fahrspur. Das ist mancherorts ausserhalb des Stossverkehrs gestattet. Gehen an den Night Market. Viele Menschen, gutes Essen und Live-Musik hinter dem Queen Victoria Market. Es hat sogar einige Marktstände. Vor allem lokales Handwerk. Man kann sich Tarot-Karten lesen und die Zukunft voraus sagen lassen. Und Massagen in allen Formen gibts auch. Tagsüber findet hier der Früchte und Gemüsemarkt statt. Spät am Abend ist die Stadt herrlich anzusehen.
Heute haben wir den Australia Day. Schon gestern waren viele mit Fähnlein und/oder entsprechendem T-Shirt/Socken/Handtasche unterwegs. Klar, dass auch wir uns noch eine riesen Flagge für hinten ans Auto gekauft haben (leider sieht man die Verpackungs-Falt-Spuren noch). Und in welche Richtung müssen wir die nun montieren. Sämtliche Flaggen sind in der Stadt gehisst. In der Nähe des Hafens, in St. Kilda parkieren wir Trucky. Um bei all dem Chaos sicher nicht unsere Fähre zu verpassen, respektive durch die Stadt fahren zu müssen. 100-jähriger Lunapark. Liebesbotschaft am Himmel. Alle Cafes und Restaurants voll. Ganz Melbourne am Strand oder am Yarra beim Barbie. Es windet fürchterlich. Der Sand peitscht einem ins Gesicht. Kite-Surfer zeigen ihr Können. Ab 6pm kann man auf der Spirit of Tasmania einchecken. Um 9pm ist Abfahrt.
Thursday, January 26, 2012
Monday, January 23, 2012
Goldfields Victoria - wo man gerade eben wieder über einen 40'000 $ Goldklumpen gestolpert ist
Fribourgerkühe auf den Weiden. Viele Autofahrer mit rotem und grünem P am Auto. Sind auf einem Rastplatz. Es kommt ein Lastwagenfahrer vorbei, welcher stolz von seinen Touren berichtet. Er fährt jeden Tag dieselbe Strecke (2.5h hin und wieder zurück). Hühner (ausgediente Legehennen) hat er geladen, welche alle für den Export bestimmt sind. Buchen spontan unsere Fährenüberfahrt für den 26. Januar nach Tasmanien. Wenn wir schon einmal in Australien sind… Schenken tun die einem aber nichts, und das obwohl die Überfahrt des Autos vom Staat subventioniert ist. Bleiben wollen wir bis am 13. Februar. In der Nacht kommen wieder Leute, die genau neben uns (wenn nicht besser auf uns) parkieren. Am Morgen gehen sie sehr früh. Dachten wohl es sei illegal hier zu übernachten, dabei ist der Rastplatz als Übernachtungsort im Camps eingetragen. Es hat kein Klo. Es ist kühl. Ballarat. Etwas weiter südlich von Ballarat wurde 1851 das erste Mal Gold gefunden in der Kolonie Victoria. Was einen regelrechten Boom ausgelöst hatte. In Victoria kann man verletztes Wildlife melden. Sovereign Hill ist eine Show-Goldgräberstadt à la Ballenberg. 42.50AUD/Person beträgt der stolze Eintrittspreis. Man kriegt aber auch etwas geboten dafür. Die Sonne scheint. Es ist heiss. Minentour. Sehen eine Replika des grössten in Victoria gefundenen Goldnuggets. Das zweitgrösste wurde hier in Ballarat entdeckt. Es wurden extra Statisten angestellt, um all die Touristen zu unterhalten. Suchen selber nach Gold (besser Goldstaub) in einem Flüsschen im Ort. Und Omid will nicht mehr aufhören. Goldmuseum.
Saint Mary, die erste Heilige Australiens. Da sind sie sehr stolz drauf. Mit jedem Ort hier ist sie irgendwie verbunden. Schule gemacht. Geboren. Gerne Picknick gemacht etc. Im Shady Acres Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt checken wir für eine Nacht zu 22AUD ein (er ist mit Abstand der günstigste). Treffen unsere Nachbarn vom Rastplatz wieder und erfahren, dass sie (Holländerin) hier in Australien ihren Sohn besucht, der einen längeren Sprachaufenthalt macht. Sie hatte so eine Angst in der Nacht zu fahren und so eine Freude gehabt uns zu sehen. Deshalb hatte sie sich so nah an uns gestellt. Die zwei Wochen Ferien hier mit ihrem Sohn waren ein Geschenk von ihrem Mann (inklusive Australian Open Ticket). Es weht ein kalter Wind. Hier ist Schwarztee übrigens einfach "tea". Versuche also nie einen "black tea" mit Milch und Zucker zu bestellen.
Am Morgen ist es kühl. Erst gegen Mittag klart es auf. Fahren in den Creswick Regional Park. Black Hill Lookout. Treffen den Bürgermeister von Creswick. Er macht stolz Werbung für seinen Ort, von welchem wir nur per Zufall erfahren hatten (da wir einen gratis Übernachtungsort gesucht hatten). Das haben wir ihm aber nicht gebeichtet. Ballarat sei in Sachen Gold nichts gegen den Slaty Creek. Hier wurde erst kürzlich wieder ein Goldnugget im Wert von über 40'000 AUD an der Oberfläche gefunden. Wir könnten auch eine Lizenz lösen. Nein danke. Vielleicht stolpern wir ja einfach so drüber. Wir sind hier um zu entspannen. Müssen dann aber erfahren (oder besser hören), dass hier eine beliebte Motocross-Strecke durchführt. Die Leute auf dem Campingplatz regen sich nur ein wenig auf. Wir haben ein schönes Plätzchen etwas Abseits ergattert. Es sind tatsächlich auch ein paar Goldsucher da.
Am Morgen ist es erneut kühl. Fahren nach Smeaton in die Anderson Mill. Schöne Häuser aus dem 18. Jahrhundert um Creswick. Sehen einen Goldsucher mit Metalldetektor. Anscheinend gibt es spezielle Metalldetektoren für die Goldsuche (die extra teuren). St. Georges Lake. Schlafen heute auf dem Camping 3, welcher nur über eine 4WD Strecke erreichbar ist, da die normale Strasse nach dem Unwetter letzten Jahres noch immer gesperrt ist. Nicht alle nehmen das so genau. Kein Klo. Familie kommt zum Picknick. 33-jähriger mit 4 Kindern. They just keep popping out all the time - you know?. Später kommen noch zwei, welche im (man bemerke trockenen) Creek nach Würmern (Fischköder) suchen wollten. Nun trinken sie halt nur und fahren ein wenig herum. Wir machen ein Feuer. Stinken wie geräuchert als wir möglichst nah an die warme Glut sitzen. Sind alleine über Nacht. Sehen einen Echidna. Und Wombathöhlen.
Endlich wolkenlos und warm. Schmetterlinge, Vögel und schön farbige Insekten. In Ballarat waschen wir unsere Wäsche in der öffentlichen Laundry. Ein alter Mann öffnet immer wieder die Maschine. Und wundert sich dass die Wäsche so lange dauert. Wie süss. Im Campingladen bestaunen wir die Australischen BBQs für Privathaushalte. Sind erneut im Shady Acres. Später fahren wir noch zum berühmtesten (und wohl grössten) Flohmarkt der Region; Mill Market. Wir müssen beide niesen - es ist ziemlich staubig. Omids Nase reagiert noch Tage später darauf. Alle schauen Federer zu nur die einzigen Schweizer auf dem Campingplatz nicht ;-)
Wollen (also ich) endlich einen Wombat sehen. Besuchen den Ballarat Wildlife Park. 25AUD/Person. Ohne die Führung um 11am wäre der Preis nicht gerechtfertigt gewesen. Können Koalas, Känguruhs und Wombats streicheln. Und sehen den Tasmanian Devil. Letztere sind wegen einer Facial Tumor Krankheit vom Aussterben bedroht.
Saint Mary, die erste Heilige Australiens. Da sind sie sehr stolz drauf. Mit jedem Ort hier ist sie irgendwie verbunden. Schule gemacht. Geboren. Gerne Picknick gemacht etc. Im Shady Acres Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt checken wir für eine Nacht zu 22AUD ein (er ist mit Abstand der günstigste). Treffen unsere Nachbarn vom Rastplatz wieder und erfahren, dass sie (Holländerin) hier in Australien ihren Sohn besucht, der einen längeren Sprachaufenthalt macht. Sie hatte so eine Angst in der Nacht zu fahren und so eine Freude gehabt uns zu sehen. Deshalb hatte sie sich so nah an uns gestellt. Die zwei Wochen Ferien hier mit ihrem Sohn waren ein Geschenk von ihrem Mann (inklusive Australian Open Ticket). Es weht ein kalter Wind. Hier ist Schwarztee übrigens einfach "tea". Versuche also nie einen "black tea" mit Milch und Zucker zu bestellen.
Am Morgen ist es kühl. Erst gegen Mittag klart es auf. Fahren in den Creswick Regional Park. Black Hill Lookout. Treffen den Bürgermeister von Creswick. Er macht stolz Werbung für seinen Ort, von welchem wir nur per Zufall erfahren hatten (da wir einen gratis Übernachtungsort gesucht hatten). Das haben wir ihm aber nicht gebeichtet. Ballarat sei in Sachen Gold nichts gegen den Slaty Creek. Hier wurde erst kürzlich wieder ein Goldnugget im Wert von über 40'000 AUD an der Oberfläche gefunden. Wir könnten auch eine Lizenz lösen. Nein danke. Vielleicht stolpern wir ja einfach so drüber. Wir sind hier um zu entspannen. Müssen dann aber erfahren (oder besser hören), dass hier eine beliebte Motocross-Strecke durchführt. Die Leute auf dem Campingplatz regen sich nur ein wenig auf. Wir haben ein schönes Plätzchen etwas Abseits ergattert. Es sind tatsächlich auch ein paar Goldsucher da.
Am Morgen ist es erneut kühl. Fahren nach Smeaton in die Anderson Mill. Schöne Häuser aus dem 18. Jahrhundert um Creswick. Sehen einen Goldsucher mit Metalldetektor. Anscheinend gibt es spezielle Metalldetektoren für die Goldsuche (die extra teuren). St. Georges Lake. Schlafen heute auf dem Camping 3, welcher nur über eine 4WD Strecke erreichbar ist, da die normale Strasse nach dem Unwetter letzten Jahres noch immer gesperrt ist. Nicht alle nehmen das so genau. Kein Klo. Familie kommt zum Picknick. 33-jähriger mit 4 Kindern. They just keep popping out all the time - you know?. Später kommen noch zwei, welche im (man bemerke trockenen) Creek nach Würmern (Fischköder) suchen wollten. Nun trinken sie halt nur und fahren ein wenig herum. Wir machen ein Feuer. Stinken wie geräuchert als wir möglichst nah an die warme Glut sitzen. Sind alleine über Nacht. Sehen einen Echidna. Und Wombathöhlen.
Endlich wolkenlos und warm. Schmetterlinge, Vögel und schön farbige Insekten. In Ballarat waschen wir unsere Wäsche in der öffentlichen Laundry. Ein alter Mann öffnet immer wieder die Maschine. Und wundert sich dass die Wäsche so lange dauert. Wie süss. Im Campingladen bestaunen wir die Australischen BBQs für Privathaushalte. Sind erneut im Shady Acres. Später fahren wir noch zum berühmtesten (und wohl grössten) Flohmarkt der Region; Mill Market. Wir müssen beide niesen - es ist ziemlich staubig. Omids Nase reagiert noch Tage später darauf. Alle schauen Federer zu nur die einzigen Schweizer auf dem Campingplatz nicht ;-)
Wollen (also ich) endlich einen Wombat sehen. Besuchen den Ballarat Wildlife Park. 25AUD/Person. Ohne die Führung um 11am wäre der Preis nicht gerechtfertigt gewesen. Können Koalas, Känguruhs und Wombats streicheln. Und sehen den Tasmanian Devil. Letztere sind wegen einer Facial Tumor Krankheit vom Aussterben bedroht.
Location:
Ballarat VIC, Australia
Wednesday, January 18, 2012
Great Ocean Road
Das Navi haben wir auf "kürzeste Distanz" eingestellt. Und so geht es über kleine Landstrassen (manchmal Wege) quer durchs Land (haben wir schon erwähnt, dass wir Highways nicht mögen) in Richtung Great Ocean Road, DER Touristenattraktion in Victoria. Viele haben uns davon vorgeschwärmt, viele gesagt, es lohne sich nicht. Aber alle haben sie die Route gemacht. Stopp in Woolsthrope zum Zmittag. À la carte Take Away Food gibts hier nur am Freitag Abend - heute gibts Pommes und Meat-Pies. Der Store ist mal wieder Post, Tankstelle etc. in einem. Süsses Städtchen. Die Leute grüssen alle und bestaunen unseren Troopy. Es kommen wahrscheinlich sehr selten Touristen hier durch. Warrnambool zeigt das westliche Ende der Great Ocean Road an. Viele Touristen starten in Melbourne und beenden hier die Route. Wir starten hier. Was nicht allzu schlecht ist. Direkt an der Küste verläuft sie jedoch erst ab der Mitte bis knapp vor Melbourne. Es ist sehr heiss. Klappern die einzelnen Attraktionen hier ab. Bay of Island. London Bridge. Immer ist der Parkplatz zum Bersten voll. Arch. DIE Hauptattraktion (vielerorts so zumindest angepriesen); Twelve Apostels (besser wären wohl 6). Leider ist gegen Abend das Licht ungünstig, um schöne Bilder schiessen zu können. Hier hat es sogar ein extra Plumpsklo für unsere asiatischen Freunde.
Alle 300m ein neuer Lookout. Omid nervt sich schon. Tatsächlich ist die Küste wunderschön, aber eigentlich ändern sich pro Lookout nur ein wenig die Felsformationen. Im Princetown Camping Reserve (besser eigentlich dem lokalen Sportplatz) übernachten wir (15AUD/N). Sämtliche Motels, Hotels und B&B der Region sind ausgebucht. Und der Sportplatz ist eigentlich auch voll. Finden noch ein Plätzchen neben zehn Jugendlichen in ihren Swags (entgegen unseren Erwartungen sind sie in der Nacht aber erstaunlich leise). Am Abend spazieren wir dem Fluss entlang ans Meer. Treffen einen Milchbauern aus Victoria, welcher hier mit seinen vier Kindern Ferien macht (also sie Fischen hier während ein paar Tagen (= der Inbegriff für Ferien für einen Australier)). Seine Frau und sein Sohn kümmern sich um den Betrieb. So machen sie das immer. Einer bleibt zu hause (Als nächstes die beiden ältesten Töchter). Lauer Abend. Warme aber windige Nacht.
Regenwald im Otway National Park. Melba Gully Walk. Kühl und feucht. Moose und Farne. So ganz anders, als das, was wir bisher von Australien sehen durften. Geniessen das erfrischende Grün. Fahren der Old Ocean Road entlang (verwunschene, teilweise einspurige Gravelroad). Sie gefällt uns besser als ihre Nachfolgerin. Otway Fly Treetop Walk. Eindrücklich wie auf 50m über dem Boden die Mountain Ashes (wachsen bis zu einem Meter pro Jahr) im Wind schaukeln. Es wird einem fast schlecht vom Zusehen. Vor allem wenn man merkt, dass die Metallkonstruktion auf der man läuft sich auch bewegt. Aber die 24AUD/Person waren es definitiv nicht wert. Die meiste Zeit der "Wanderung" befindet man sich nämlich am Boden. Haben kein Bargeld mehr, weshalb wir uns im Kiosk nicht mal ein kühles Getränk leisten können.
In Apollo Bay wollte man uns doch tatsächlich 40AUD/N für einen Flecken Gras auf dem Sportplatz abluchsen. Omid denkt er hat den Preis falsch verstanden und fragt nochmals nach 14 AUD? Nein - High Season halt. Wir fahren weiter. Kennot River; Grey River Road. Entlang der Strasse (ca. 500m) lassen sich viele Koalas in den Bäumen entdecken und bestaunen. Koalagarantie! Zum Knuddeln wie die so in den Ästen hängen. Einer ist sogar aktiv und macht gefährliche von Ast zu Ast Manöver (wir hätten ihn aufgefangen). Alle Campingplätze sind hoffnungslos überfüllt. Vor Lorne fahren wir dann einfach auf gut Glück in irgend einen Waldweg rein. Und siehe da, dieser führt uns an einen gratis Camping im Wald (man bemerke mit Meersicht). Nur Einheimische sind dort (spielen fleissig Cricket). In der Nacht regnet es leicht.
Morgens ist es noch leicht bewölkt. Sheek Falls. Nicht ganz so spektakulär im Sommer (wir wissen nun, dass alle Wasserfall-Bilder in den Broschüren wohl im Winter gemacht wurden). Wir sind an der Stelle angekommen, wo die Great Ocean Road unmittelbar an der Küste entlang führt. Sehen Koalas auch hier an diversen Stellen einfach so in den Bäumen. Und noch mehr Touris auf der Strasse. Erskine Falls. Wunderschön, wie die Sonne das Moos erleuchten lässt. Baumfarne. Drive on Left Schilder wieder überall. Bells Beach. Wir kommen zu DEN Surferstränden Victorias, welche mitunter anscheinend zu den schönsten in Australien gehören. Wir können es (noch) nicht beurteilen. Aber finden es schon ein wenig merkwürdig, dass wir hier keinen einzigen Surfer antreffen ;). Nur Touristen mit Fotoapparat und enttäuschten Gesichtern. Man kann aber überall in den Orten Surfkurse besuchen, Surfbretter mieten, Surfkleider kaufen. Hier hat es an jeder Ecke Milchbars. Fragen uns was die wohl verkaufen. Wir beenden die Great Ocean Road bei Geelong, um noch die Goldfields von Victoria zu besuchen, bevor wir dann nach Melbourne tuckern.
Alle 300m ein neuer Lookout. Omid nervt sich schon. Tatsächlich ist die Küste wunderschön, aber eigentlich ändern sich pro Lookout nur ein wenig die Felsformationen. Im Princetown Camping Reserve (besser eigentlich dem lokalen Sportplatz) übernachten wir (15AUD/N). Sämtliche Motels, Hotels und B&B der Region sind ausgebucht. Und der Sportplatz ist eigentlich auch voll. Finden noch ein Plätzchen neben zehn Jugendlichen in ihren Swags (entgegen unseren Erwartungen sind sie in der Nacht aber erstaunlich leise). Am Abend spazieren wir dem Fluss entlang ans Meer. Treffen einen Milchbauern aus Victoria, welcher hier mit seinen vier Kindern Ferien macht (also sie Fischen hier während ein paar Tagen (= der Inbegriff für Ferien für einen Australier)). Seine Frau und sein Sohn kümmern sich um den Betrieb. So machen sie das immer. Einer bleibt zu hause (Als nächstes die beiden ältesten Töchter). Lauer Abend. Warme aber windige Nacht.
Regenwald im Otway National Park. Melba Gully Walk. Kühl und feucht. Moose und Farne. So ganz anders, als das, was wir bisher von Australien sehen durften. Geniessen das erfrischende Grün. Fahren der Old Ocean Road entlang (verwunschene, teilweise einspurige Gravelroad). Sie gefällt uns besser als ihre Nachfolgerin. Otway Fly Treetop Walk. Eindrücklich wie auf 50m über dem Boden die Mountain Ashes (wachsen bis zu einem Meter pro Jahr) im Wind schaukeln. Es wird einem fast schlecht vom Zusehen. Vor allem wenn man merkt, dass die Metallkonstruktion auf der man läuft sich auch bewegt. Aber die 24AUD/Person waren es definitiv nicht wert. Die meiste Zeit der "Wanderung" befindet man sich nämlich am Boden. Haben kein Bargeld mehr, weshalb wir uns im Kiosk nicht mal ein kühles Getränk leisten können.
In Apollo Bay wollte man uns doch tatsächlich 40AUD/N für einen Flecken Gras auf dem Sportplatz abluchsen. Omid denkt er hat den Preis falsch verstanden und fragt nochmals nach 14 AUD? Nein - High Season halt. Wir fahren weiter. Kennot River; Grey River Road. Entlang der Strasse (ca. 500m) lassen sich viele Koalas in den Bäumen entdecken und bestaunen. Koalagarantie! Zum Knuddeln wie die so in den Ästen hängen. Einer ist sogar aktiv und macht gefährliche von Ast zu Ast Manöver (wir hätten ihn aufgefangen). Alle Campingplätze sind hoffnungslos überfüllt. Vor Lorne fahren wir dann einfach auf gut Glück in irgend einen Waldweg rein. Und siehe da, dieser führt uns an einen gratis Camping im Wald (man bemerke mit Meersicht). Nur Einheimische sind dort (spielen fleissig Cricket). In der Nacht regnet es leicht.
Morgens ist es noch leicht bewölkt. Sheek Falls. Nicht ganz so spektakulär im Sommer (wir wissen nun, dass alle Wasserfall-Bilder in den Broschüren wohl im Winter gemacht wurden). Wir sind an der Stelle angekommen, wo die Great Ocean Road unmittelbar an der Küste entlang führt. Sehen Koalas auch hier an diversen Stellen einfach so in den Bäumen. Und noch mehr Touris auf der Strasse. Erskine Falls. Wunderschön, wie die Sonne das Moos erleuchten lässt. Baumfarne. Drive on Left Schilder wieder überall. Bells Beach. Wir kommen zu DEN Surferstränden Victorias, welche mitunter anscheinend zu den schönsten in Australien gehören. Wir können es (noch) nicht beurteilen. Aber finden es schon ein wenig merkwürdig, dass wir hier keinen einzigen Surfer antreffen ;). Nur Touristen mit Fotoapparat und enttäuschten Gesichtern. Man kann aber überall in den Orten Surfkurse besuchen, Surfbretter mieten, Surfkleider kaufen. Hier hat es an jeder Ecke Milchbars. Fragen uns was die wohl verkaufen. Wir beenden die Great Ocean Road bei Geelong, um noch die Goldfields von Victoria zu besuchen, bevor wir dann nach Melbourne tuckern.
Monday, January 16, 2012
SW Victoria & The Grampians - Aborigine-Kunst in einem Gebiet praktisch ohne Aborigines
Und nochmals 30 Minuten Zeitverschiebung mehr zur Schweiz. Fahren durch einen Forstwald so gross wie die Schweiz. Und Quellen. Beim Park Office müssen wir leider erfahren, dass es in Victoria keinen National Park Pass gibt. Bei Cape Bridgewater bestaunen wir die Blowholes. Hatten uns diese wie einen Geysir vorgestellt - aber den Wellen zuzuschauen, wie sie in den Felsritzen zurückgeschlagen werden, ist auch schön. Sehen Seehunde im Wasser schwimmen. Der Petrified Forest hier ist gigantisch. Sogar mit Erklärung. Es hat überhaupt nichts mit versteinerten Bäumen zu tun (es sind einfach nur Gesteinsformationen, die so aussehen wie Bäume…).
In Portland sehen wir, dass Woolworths nun Safeway heisst. Und es gibt in den Läden wieder Plastiksäcke (umsonst). Die kann man so herrlich als Mülltüten verwenden. Es tragen auch Einheimische momentan (im Hochsommer) ihre Wollmützen und Winterjacken. Wir fühlen uns so endlich bestätigt, dass das Wetter nicht normal ist. Ein nostalgisches Tram fährt mitten durch die Stadt. Fahren aber nur Araber und Asiaten drin.
Auf dem Weg in die Grampians liegen viele tote Koalas am Boden. Sie sind so niedlich. Wäre am Liebsten ausgestiegen um einen zu streicheln. Wie makaber. Auf Nebenstrassen gehts zum Osten des Parks; Buandik Campingplatz. Känguruhs überall. In der Nacht kommen noch eine Horde Kletterer. Die Region ist bekannt für seine guten Kletterwände in allen Schwierigkeitsstufen. Am Morgen ist es kühl. Besichtigen die Billimina Art Site und den Wasserfall. Einzigartig sind die Striche, welche man sich nicht erklären kann. Leider ging viel Wissen der Aborigines verloren als man sie hier systematisch vertrieben und abgemetzelt hatte. Tatsächlich haben wir schon ewig lange keinen Aborigine mehr gesehen. Dichter Eukalyptuswald. Mit Hilfe unseres Navis gehts über Tracks mit grossen Steinen und Washouts zum Brambuk Cultural Centre. Dieses ist mit viel Liebe gestaltet worden. Und man erfährt viel über die Region und ihre Ureinwohner. Wirklich was Neues gelernt haben wir jedoch nicht. Essen ein richtiges selber gemachtes Glace zu Mittag (und nur das!). Beim Parkbüro lösen wir zwei Übernachtungen zu 17.50AUD/N auf beliebigen Campingplätzen im National Park. Schmetterlinge. Romantische Bäche. Reeds Lookout. Boroka Lookout. The Balconies. MacKenzie Falls. Das ganze Touriprogramm halt. Überall sieht man noch Nachwehen des grossen Unwetters vom Januar 2011. Noch immer sind einige der Strassen im Park deswegen geschlossen. Wonderland Range ist nicht mehr besuchbar. Broken Falls Lookout. Schön, aber nicht herausragend. Wir sind leider etwas verwöhnt, da wir in den letzten Monaten so viel Schönes sehen durften. Da wird man echt wählerisch. Reden heute das erste Mal nur Englisch miteinander. Halten aber nicht lange durch. Kommen (also Omid) uns irgendwie blöd vor dabei. Auf dem Stapylton Campingplatz lassen wir uns nieder. Haben Vegemite gekauft, welches wir nun probieren und den Australiern definitiv zustimmen, dass man das nur geniessen kann wenn man es mit dem Schoppen gefüttert bekam. Komplett ungeniessbar. Ist ja auch fast pure Hefe. Treffen zwei Deutsche. Es hat sehr viele Deutsche und auch Schweizer (Hochsaison für Europäer). Sie sind seit April unterwegs und wollen noch ein Jahr verlängern und sich einen 4WD kaufen. Trucky ist für einmal der Mittelpunkt. Die Nacht ist extrem kalt. Absolut Wolkenfrei. Wunderschöner Sternenhimmel.
Die Sonne scheint am Morgen. Es ist warm. Endlich können wir mal wieder draussen sitzen (aber immer noch mit Fleecejacke). Heute gehts in die Northern Grampians. Vorher aber noch Besichtigung des Ngamadjidj Shelter (White Men). Speziell, da hier nur mit weisser Farbe gemalt wurde. Gulgurn Manja (hat tatsächlich was mit Händen zu tun) Shelter. Hollow Mountain Walk. Traumhafter Ausblick von oben. Manchmal musste man sich zwischen zwei Felsen hindurchzwängen. Und fast senkrechte Felswände besteigen. Treffen nur ein paar Kletterer mit einer Matratze auf dem Rücken. Weiter oben sehen wir sie die überhängenden Felsen erklimmen. Wir müssen bei ihrem Anblick ein wenig schmunzeln. Sehen Schlangen, Echsen, natürlich Vögel und unseren zweiten Echidna. Das Wetter ist endlich wieder so wie wir es uns für diese Region erhofft hatten. Beim Plantation Campingplatz haben wir einen Gruppenplatz ganz für uns alleine. Geniessen die Sonne, Känguruhs und Hasen ganz nah. Black Cockatoos. Bunji Shelter. Der Erschaffer von allem. Die einzige Abbildung von ihm. Wir fühlen uns geehrt.
Friday, January 13, 2012
Mount Gambier - and surrounds
Am Morgen ist das Wetter nicht besser. Und kalt. Wir fahren ohne Halt nach Mt. Gambier (beim Fahren läuft wenigstens die Heizung), der zweit grössten Stadt in SA. Blue Lake. Bekannt für seine Farbe, welche im November und April jeweils innerhalb von Stunden von grau zu blau und wieder zu grau wechselt. Im Moment sollte er strahlend blau sein. Bei den Wolken ist das aber in unserem Fall leider nicht wirklich erkennbar. Man ist sich noch immer nicht genau bewusst, wie dieser Prozess genau von Statten geht. Vulkangebiet. Checken im Mt. Gambier Central Caravan Park ein für 28AUD/N. Der Stearing Damper für unseren Trucky ist bestellt. Termin für Morgen um 10.30am vereinbart. Nach Ladenschluss (sehr clever eingefädelt Omid) schlendern wir noch ein wenig durch die Strassen. Eine gemütliche Stadt mit viel Charme.
Der nächste Morgen verspricht leider auch kein besseres Wetter. Essen seit Tagen im Auto. Und schlafen jeweils lange aus, um der Kälte zu entfliehen. Wir haben einfach nicht die richtigen Kleider dabei. Wer hätte auch mit so Wetter in Australien gerechnet. Stearing Damper ausgewechselt. Ready to go. Das Umpherston Sinkhole ist sehr schön anzusehen. Auch wenn es uns früher, wo es noch einen See in der Mitte besass, besser gefallen hätte.
Über Landstrassen, vorbei an Ackerland geht es ab nach Port MacDonnell. Dort wollen wir die Fairy Penguins in der Abenddämmerung beobachten. Dies sind die kleinsten Pinguine der Welt und nur in Australien und Neuseeland zu finden. Camel Rock am Cape Northumerland. Ein wenig wie die Twelve Apostels meint Omid. Der Petrified Forest ist sichtbar dank Ebbe. Wollen eigentlich nur mal schnell aufs Klo im nahegelegenen Park, da treffen wir auf einen Westaustralier, der sich natürlich sofort in unser Nummernschild verguckt hat. Er hat einen Dingo-Pitbull-Mischling dabei. Seit 12 Jahren ist er bereits unterwegs. Er war einmal Tauchlehrer in Exmouth, bis ihn ein Tigerhai angegriffen hatte. Über Weihnachten, wegen Trunkenheit verhaftet und eingebuchtet. Besitzt folglich eigentlich keinen Führerschein mehr. Ist ihm egal. Er holt sich mit dem Gewehr, was er zum Essen braucht (die armen "wilden" Ziegen). Arbeitet mal hier und mal dort. Ganz ein lieber, aber uns nicht ganz geheuer. Sind froh wird es endlich Zeit um die Pinguine zu sehen. Sehen dann tatsächlich ein Dutzend der süssen Pinguine an Land kommen. Zum Glück, sind dabei nämlich fast erfroren. Leider verschwanden sie jedoch meist gleich unter dem nächsten Felsen. Auf dem Picanninie Campingplatz bleiben wir über Nacht. Es ist noch ein älteres Ehepaar dort, welches sich vor uns fürchtet, so in der Nacht und mit Stirnlampen. WC wieder 1km entfernt. Der Park ist bekannt fürs Höhlentauchen. Aber nur für Clubmitglieder erlaubt. Wäre sowieso zu kalt gewesen.
Es ist erneut bewölkt am Morgen. Wissen nicht wann wir zuletzt Sonnencreme benötigt hatten. Heute gehts ab nach Victoria. Ein Fluchtversuch.
Der nächste Morgen verspricht leider auch kein besseres Wetter. Essen seit Tagen im Auto. Und schlafen jeweils lange aus, um der Kälte zu entfliehen. Wir haben einfach nicht die richtigen Kleider dabei. Wer hätte auch mit so Wetter in Australien gerechnet. Stearing Damper ausgewechselt. Ready to go. Das Umpherston Sinkhole ist sehr schön anzusehen. Auch wenn es uns früher, wo es noch einen See in der Mitte besass, besser gefallen hätte.
Über Landstrassen, vorbei an Ackerland geht es ab nach Port MacDonnell. Dort wollen wir die Fairy Penguins in der Abenddämmerung beobachten. Dies sind die kleinsten Pinguine der Welt und nur in Australien und Neuseeland zu finden. Camel Rock am Cape Northumerland. Ein wenig wie die Twelve Apostels meint Omid. Der Petrified Forest ist sichtbar dank Ebbe. Wollen eigentlich nur mal schnell aufs Klo im nahegelegenen Park, da treffen wir auf einen Westaustralier, der sich natürlich sofort in unser Nummernschild verguckt hat. Er hat einen Dingo-Pitbull-Mischling dabei. Seit 12 Jahren ist er bereits unterwegs. Er war einmal Tauchlehrer in Exmouth, bis ihn ein Tigerhai angegriffen hatte. Über Weihnachten, wegen Trunkenheit verhaftet und eingebuchtet. Besitzt folglich eigentlich keinen Führerschein mehr. Ist ihm egal. Er holt sich mit dem Gewehr, was er zum Essen braucht (die armen "wilden" Ziegen). Arbeitet mal hier und mal dort. Ganz ein lieber, aber uns nicht ganz geheuer. Sind froh wird es endlich Zeit um die Pinguine zu sehen. Sehen dann tatsächlich ein Dutzend der süssen Pinguine an Land kommen. Zum Glück, sind dabei nämlich fast erfroren. Leider verschwanden sie jedoch meist gleich unter dem nächsten Felsen. Auf dem Picanninie Campingplatz bleiben wir über Nacht. Es ist noch ein älteres Ehepaar dort, welches sich vor uns fürchtet, so in der Nacht und mit Stirnlampen. WC wieder 1km entfernt. Der Park ist bekannt fürs Höhlentauchen. Aber nur für Clubmitglieder erlaubt. Wäre sowieso zu kalt gewesen.
Es ist erneut bewölkt am Morgen. Wissen nicht wann wir zuletzt Sonnencreme benötigt hatten. Heute gehts ab nach Victoria. Ein Fluchtversuch.
Tuesday, January 10, 2012
Limestone Coast - mit mehreren Anläufen klappt alles
Los gehts in Richtung Coorong National Park, den Park, von welchem uns schon viele Australier vorgeschwärmt haben, er sei viel schöner als die Great Ocean Road. Wir hoffen fest, dass das Wetter entgegen allen Wettervorhersagen gut bleibt. Am Lake Albert gehts vorbei an vertrockneten Salzseen und Buschland. Beim Pelikan Point übernachten wir (gratis). Aus irgend einem Grund, haben sie das Wc nicht beim Camping aufgestellt sondern 500m daneben. Und dann fragen sie sich noch, weshalb ihnen die Leute in die Büsche ****, ähm machen. Schöne "Seeenlandschaft". Die Vegetation in vielen Farben. Wenig Leute. Viele Vögel. Pelikane von ganz nah. Hier wäre es definitiv gut, ein Dinghy zu haben.
Vom Jacks Point aus kann man (wenn man denn ein Fernrohr zuhanden hätte) auf die Pelikan Breeding Insel hinüber schauen. Wir sehen dementsprechend ein paar schwarz-weisse Punkte am Horizont. Und einige Pelikane weit entfernt fliegen. Es ist bewölkt. Aber angenehm warm. Das Wasser des Murray River, welches sich im Becken des Coorong ansammelt fliesst nur über das Murray Mouth ab. Das wurde so ein wenig in die Wege geleitet, um die Seen hier möglichst süsswasserhaltig zu haben. Es nieselt leicht. Bei Salt Creek holen wir die letzten (sehr spärlichen) Informationen über die Sandstrecke auf dem Coorong, welche etwas weiter südlich startet. Lassen den Reifendruck runter (Omid hat gehört, die Auflagefläche soll einem A4 Blatt entsprechen (ich war dann natürlich die die peinlich ums Auto laufen musste mit so einem Blatt um dies zu kontrollieren)) und ab gehts durch die Tea Tree Crossing, welche nur saisonal benutzt werden kann. Bereits schon betrunkene Australier bieten uns vor der Überfahrt Whiskey an. Irgendwo sei es schliesslich immer schon Mittag gewesen. Sie meinen wir sollten uns keine Sorgen machen wegen Steckenbleiben und so. Mit einem Land Cruiser kommt man ja schliesslich überall durch. Kommen problemlos am Start der 90 Mile Beach an. Ab Kilometer 2 hat es bereits keine Menschenseele mehr am Strand. Fast nur Fischer und nur ganz wenige Einheimische sind unterwegs. Die Strecke direkt am Muschelstrand ist übelst corrugated und die meiste Zeit über komplett hart. So als ob man auf einer Teerstrasse fahren würde. Klar könnte man etwas weiter weg des Tracks auch im Sand fahren, aber das wollen wir nicht riskieren. Zwischen den Dünen und am Strand kann man beliebig sein Auto abstellen und Campieren. Wir finden einen windstillen Platz. Die überall herumliegenden WC-Papier-Fetzen ignorieren wir grosszügig. Der Strand sieht aber überall ein wenig gleich aus, weshalb wir beschliessen nicht noch die weiteren 80 Kilometer bis zum Murray Mouth zu fahren. Vor allem nicht, mit Durchschnittsgeschwindigkeit 5km/h. Befinden uns auf der Younghusband Peninsula. Schöne grosse Muscheln lassen sich am Strand finden. Aber auch viel Abfall. Und Fischüberreste. Bis jetzt haben wir aber noch niemanden einen Fisch fangen sehen. Obwohl hier alle mit riesen Angelruten fürs Hochseefischen ausgerüstet sind. Etwas weiter südlich wird der Sand dann doch noch weicher und der Strand immer steiler. Unser Trucky erreicht immer mehr Schräglage, weshalb wir den Track bei der 42 Mile Crossing auf die Gravelroad verlassen.
Fahren am berühmten Larry in Kingston vorbei. Australien ist berühmt für seine übergrossen Skulpturen. Larry the Lobster ist extra gross geraten, da der Erbauer nicht beachtet hat, dass der Konstrukteur Larry in Feet statt Meter vorgesehen hatte. Ein Kind bemerkt, dass es sich um gar keinen richtigen Lobster handelt und ist beleidigt.
Fahren direkt nach Naracoorte auf den Campingplatz in der Nähe der Höhlen. Auch der, für uns dank Park-Pass gratis. Am Morgen ist es regnerisch und windig. Alles ist feucht. Kommen spät los. Machen die Victoria Cave Tour (20AUD/Person). Eine wirklich sehr gute Führung (hatten Glück mit dem Guide). Kalk-Tropfsteinhöhle mit querwachsenden Stalaktiten. In der Höhle wurden vor Jahren zahlreiche Fossilien der Australischen Megafauna gefunden (die Fossilien-Halle misst 60x20m), weshalb sie zum UNESCO Welt-Kultur-Erbe erklärt wurde. Carnivores Marsupil. Riesenkänguruh und -Schlangen. Einem Loch sei dank, in welches die Tiere vor 100'000 von Jahren jeweils hineingefallen und jämmerlich verendet sind. Interessant ist, dass viele Knochen auch von noch heute lebenden Tieren gefunden wurden, welche sich nicht viel weiterentwickelt haben. Um 8pm gehts zur Fledermaustour (auch 20AUD/Person). Spezial 90Minuten statt der üblichen 60Minuten am Tag. Haben Glück und nochmals den gleichen Guide wie bei der Höhlentour. Besichtigen ein anderes Höhlensystem. Mit einer Infrarotkamera bekommen wir einen Einblick in die Fledermaushöhlen. Sehen Junge Fledermäuse (noch blind und nackt, aber schon kopfüberhängend). Trinkende Fledermäuse und dann wie sie hinaus in die Nacht fliegen. Es ist gerade ein Forscherpaar aus Amerika da. Inder aus UK sind mit ihrer Tochter und deren Partner (sie bereisen Australien für 6 Monate) gekommen und quatschen uns während der ganzen Führung voll. Es regnet noch immer leicht.
Nächster Halt Blue Lagoon. Es nieselt leicht. Grosses Wetland. Ein Vogelparadies (Ibis). An einem Grundstück steht geschrieben; Don't worry about the dogs. Beware of the wife (Tresspassers will be prosecuted). Sehen in schönster Landschaft unseren ersten (leider toten) Wombat. Es war ein Hairy Nose Wombat. In Robe wurde ehemals Wolle verschifft. Viele Chinesen mit dem Ziel Victoria (Gold-Boom) kamen hier an Land, da man in Victoria Landungsgebühren bezahlen musste. Jetzt ist es vor allem eine Touristenstadt. Der Rot-weiss gestreifte Obelisk thront über den eindrücklichen Klippen. Es ist extrem windig.
Fahren in den Little Dip Conseration Park, welcher bekannt ist für seinen anspruchsvollen, sandigen Küsten-Track. Nach dem Stony Rise Campingplatz machen wir unsere erste Düne. Brauchen mehrere Anläufe (und ich, mit einem hysterischen Omid, alle meine Nerven). Es ist schon gemein; das an den Strand kommen ist kein Problem, nur das wieder weg kommen. Die Einheimischen sehen uns zu. Wir wissen nun, dass Luftdruck reduzieren die Hauptsache ist. Und ja, auch unter 18psi bleibt unser Reifen noch auf der Felge. Übernachten im Gums Campingplatz. Es regnet immer wieder. Auch am Morgen ist es bewölkt. Mühsam. Omid möchte doch tatsächlich noch einmal an den Strand zurück. Müssen Ebbe-Flut Zeiten beachten. Folgen dem Coastal Track über einige Gebiete mit weichem Sand, engen Kurven (auch hier mehrere Anläufe nötig), "prekären" Schräglagen und steinigen Stellen (besonders beliebt, wenn man die Luft rausgelassen hat). Kniezittern folglich bis zum Bishop Point wo wir wieder auf eine geteerte Strasse treffen. Ein Italiener möchte mit seinem 2WD an den Strand. Zum Glück hatte er wenigstens noch gefragt. Fresh Water Lake. Sehen viele Indizien, dass es hier viele Wombats geben muss, aber kein einziges Lebendexemplar. Old Man Lake.
Bei Beachport ist der Pool of Siloam leider etwas zu kalt um zu baden. Der See ist sieben mal salzhaltiger als das Meer, das wäre ein Spass gewesen obenauf zu schwimmen. Aber es windet. Und ist einskalt. Keine Menschenseele (nicht mal die Australier) sind am Baden. Bowman Scenic Drive. Omid hat das "Sandfieber" gepackt. Canunda National Park wir kommen.
Rote Pfosten sollen einem den Weg durch die Dünen weisen. Dumm nur, sind einige von ihnen bereits in den Dünen verschwunden. Wir Hupen bei jeder Düne. Die Aussicht (vom Beifahrersitz aus) ist der Hammer. Leider ist es schwierig im Fahren Bilder zu schiessen. Und anhalten will Omid nicht im Sand. Einige Motorcross-Fahrer übertreiben es nur ein wenig. Von Southend über Bevilaqua nach Oil Rig der Küste entlang. Die Tracks hier sind etwas leichter eingestuft, als jene des Little Dip Conservation Parks. Übernachten gleich neben dem Lighthouse auf dem Cape Bouls Campingplatz. Es stürmt und regnet die ganze Nacht. Um den Leuchtturm besichtigen zu können müssen/wollen wir rennen. Das Licht des Leuchtturm wacht über uns. Sind die einzigen hier.
Vom Jacks Point aus kann man (wenn man denn ein Fernrohr zuhanden hätte) auf die Pelikan Breeding Insel hinüber schauen. Wir sehen dementsprechend ein paar schwarz-weisse Punkte am Horizont. Und einige Pelikane weit entfernt fliegen. Es ist bewölkt. Aber angenehm warm. Das Wasser des Murray River, welches sich im Becken des Coorong ansammelt fliesst nur über das Murray Mouth ab. Das wurde so ein wenig in die Wege geleitet, um die Seen hier möglichst süsswasserhaltig zu haben. Es nieselt leicht. Bei Salt Creek holen wir die letzten (sehr spärlichen) Informationen über die Sandstrecke auf dem Coorong, welche etwas weiter südlich startet. Lassen den Reifendruck runter (Omid hat gehört, die Auflagefläche soll einem A4 Blatt entsprechen (ich war dann natürlich die die peinlich ums Auto laufen musste mit so einem Blatt um dies zu kontrollieren)) und ab gehts durch die Tea Tree Crossing, welche nur saisonal benutzt werden kann. Bereits schon betrunkene Australier bieten uns vor der Überfahrt Whiskey an. Irgendwo sei es schliesslich immer schon Mittag gewesen. Sie meinen wir sollten uns keine Sorgen machen wegen Steckenbleiben und so. Mit einem Land Cruiser kommt man ja schliesslich überall durch. Kommen problemlos am Start der 90 Mile Beach an. Ab Kilometer 2 hat es bereits keine Menschenseele mehr am Strand. Fast nur Fischer und nur ganz wenige Einheimische sind unterwegs. Die Strecke direkt am Muschelstrand ist übelst corrugated und die meiste Zeit über komplett hart. So als ob man auf einer Teerstrasse fahren würde. Klar könnte man etwas weiter weg des Tracks auch im Sand fahren, aber das wollen wir nicht riskieren. Zwischen den Dünen und am Strand kann man beliebig sein Auto abstellen und Campieren. Wir finden einen windstillen Platz. Die überall herumliegenden WC-Papier-Fetzen ignorieren wir grosszügig. Der Strand sieht aber überall ein wenig gleich aus, weshalb wir beschliessen nicht noch die weiteren 80 Kilometer bis zum Murray Mouth zu fahren. Vor allem nicht, mit Durchschnittsgeschwindigkeit 5km/h. Befinden uns auf der Younghusband Peninsula. Schöne grosse Muscheln lassen sich am Strand finden. Aber auch viel Abfall. Und Fischüberreste. Bis jetzt haben wir aber noch niemanden einen Fisch fangen sehen. Obwohl hier alle mit riesen Angelruten fürs Hochseefischen ausgerüstet sind. Etwas weiter südlich wird der Sand dann doch noch weicher und der Strand immer steiler. Unser Trucky erreicht immer mehr Schräglage, weshalb wir den Track bei der 42 Mile Crossing auf die Gravelroad verlassen.
Fahren am berühmten Larry in Kingston vorbei. Australien ist berühmt für seine übergrossen Skulpturen. Larry the Lobster ist extra gross geraten, da der Erbauer nicht beachtet hat, dass der Konstrukteur Larry in Feet statt Meter vorgesehen hatte. Ein Kind bemerkt, dass es sich um gar keinen richtigen Lobster handelt und ist beleidigt.
Fahren direkt nach Naracoorte auf den Campingplatz in der Nähe der Höhlen. Auch der, für uns dank Park-Pass gratis. Am Morgen ist es regnerisch und windig. Alles ist feucht. Kommen spät los. Machen die Victoria Cave Tour (20AUD/Person). Eine wirklich sehr gute Führung (hatten Glück mit dem Guide). Kalk-Tropfsteinhöhle mit querwachsenden Stalaktiten. In der Höhle wurden vor Jahren zahlreiche Fossilien der Australischen Megafauna gefunden (die Fossilien-Halle misst 60x20m), weshalb sie zum UNESCO Welt-Kultur-Erbe erklärt wurde. Carnivores Marsupil. Riesenkänguruh und -Schlangen. Einem Loch sei dank, in welches die Tiere vor 100'000 von Jahren jeweils hineingefallen und jämmerlich verendet sind. Interessant ist, dass viele Knochen auch von noch heute lebenden Tieren gefunden wurden, welche sich nicht viel weiterentwickelt haben. Um 8pm gehts zur Fledermaustour (auch 20AUD/Person). Spezial 90Minuten statt der üblichen 60Minuten am Tag. Haben Glück und nochmals den gleichen Guide wie bei der Höhlentour. Besichtigen ein anderes Höhlensystem. Mit einer Infrarotkamera bekommen wir einen Einblick in die Fledermaushöhlen. Sehen Junge Fledermäuse (noch blind und nackt, aber schon kopfüberhängend). Trinkende Fledermäuse und dann wie sie hinaus in die Nacht fliegen. Es ist gerade ein Forscherpaar aus Amerika da. Inder aus UK sind mit ihrer Tochter und deren Partner (sie bereisen Australien für 6 Monate) gekommen und quatschen uns während der ganzen Führung voll. Es regnet noch immer leicht.
Nächster Halt Blue Lagoon. Es nieselt leicht. Grosses Wetland. Ein Vogelparadies (Ibis). An einem Grundstück steht geschrieben; Don't worry about the dogs. Beware of the wife (Tresspassers will be prosecuted). Sehen in schönster Landschaft unseren ersten (leider toten) Wombat. Es war ein Hairy Nose Wombat. In Robe wurde ehemals Wolle verschifft. Viele Chinesen mit dem Ziel Victoria (Gold-Boom) kamen hier an Land, da man in Victoria Landungsgebühren bezahlen musste. Jetzt ist es vor allem eine Touristenstadt. Der Rot-weiss gestreifte Obelisk thront über den eindrücklichen Klippen. Es ist extrem windig.
Fahren in den Little Dip Conseration Park, welcher bekannt ist für seinen anspruchsvollen, sandigen Küsten-Track. Nach dem Stony Rise Campingplatz machen wir unsere erste Düne. Brauchen mehrere Anläufe (und ich, mit einem hysterischen Omid, alle meine Nerven). Es ist schon gemein; das an den Strand kommen ist kein Problem, nur das wieder weg kommen. Die Einheimischen sehen uns zu. Wir wissen nun, dass Luftdruck reduzieren die Hauptsache ist. Und ja, auch unter 18psi bleibt unser Reifen noch auf der Felge. Übernachten im Gums Campingplatz. Es regnet immer wieder. Auch am Morgen ist es bewölkt. Mühsam. Omid möchte doch tatsächlich noch einmal an den Strand zurück. Müssen Ebbe-Flut Zeiten beachten. Folgen dem Coastal Track über einige Gebiete mit weichem Sand, engen Kurven (auch hier mehrere Anläufe nötig), "prekären" Schräglagen und steinigen Stellen (besonders beliebt, wenn man die Luft rausgelassen hat). Kniezittern folglich bis zum Bishop Point wo wir wieder auf eine geteerte Strasse treffen. Ein Italiener möchte mit seinem 2WD an den Strand. Zum Glück hatte er wenigstens noch gefragt. Fresh Water Lake. Sehen viele Indizien, dass es hier viele Wombats geben muss, aber kein einziges Lebendexemplar. Old Man Lake.
Bei Beachport ist der Pool of Siloam leider etwas zu kalt um zu baden. Der See ist sieben mal salzhaltiger als das Meer, das wäre ein Spass gewesen obenauf zu schwimmen. Aber es windet. Und ist einskalt. Keine Menschenseele (nicht mal die Australier) sind am Baden. Bowman Scenic Drive. Omid hat das "Sandfieber" gepackt. Canunda National Park wir kommen.
Rote Pfosten sollen einem den Weg durch die Dünen weisen. Dumm nur, sind einige von ihnen bereits in den Dünen verschwunden. Wir Hupen bei jeder Düne. Die Aussicht (vom Beifahrersitz aus) ist der Hammer. Leider ist es schwierig im Fahren Bilder zu schiessen. Und anhalten will Omid nicht im Sand. Einige Motorcross-Fahrer übertreiben es nur ein wenig. Von Southend über Bevilaqua nach Oil Rig der Küste entlang. Die Tracks hier sind etwas leichter eingestuft, als jene des Little Dip Conservation Parks. Übernachten gleich neben dem Lighthouse auf dem Cape Bouls Campingplatz. Es stürmt und regnet die ganze Nacht. Um den Leuchtturm besichtigen zu können müssen/wollen wir rennen. Das Licht des Leuchtturm wacht über uns. Sind die einzigen hier.
Friday, January 6, 2012
Murray River - Von wegen romantische Flussfahrt
Es war definitiv eine gute Entscheidung die Reparatur unseres Autos bei Toyota in Murray Bridge machen zu lassen. Sie reparieren dort viele Land Cruiser der Bergbauindustrie und sind deshalb sehr erfahren. Wissen genau wovon sie sprechen. Der Manager ist ein Engländer wie er im Buche steht. Ich denke, er hat ein wenig Mitleid mit uns. Ist wohl selten, dass er Backpackers vor sich hat mit einem schmalen Budget. Er macht uns auf jeden Fall einen Fixpreis - deutlich unter den Offerten der Konkurrenz. Einen ersten leider nicht erfolgreichen Reparaturversuch (ohne neue Teile), werden sie uns nicht berechnen. Bestellen das Ersatzteil für in zwei Tagen. Checken auf dem Long Island Campingplatz direkt am Fluss ein (zwei Nächte zu je 27AUD/N). Schön! Es hat süsse Hausboote drauf, wobei manche sogar fix stationiert sind. Haben kleine Gärten rund herum. Andere sind Luxusversionen für Touristen. Ab 660AUD/Woche kriegt man hier das günstigste Hausboot (für 2 Personen) - gegen oben sind die Preise offen. Man erkennt die Preisklasse jeweils an den Autos welche davor stehen. Machen eine 1h Tour mit dem Raddampfer (ohne Dampf, dafür mit Dieselmotor) um noch etwas mehr vom Fluss und Umgebung sehen zu können. Ein wenig wie der Canal du Midi (laut Omid) nur sind der Fluss und vor allem die Hausboote hier "etwas" grösseren Ausmasses. Viele Miethäuser entlang des Ufers. Touristen üben sich im Wasserski (besonders beliebt ist das Knieboarding) und Jetski fahren. Das stört nur ein wenig die Idylle. Gleich daneben ist ein Vogelreservoir. Die Crew rund um Captain Proud ist ganz anders, als man sich sonst so Crews auf einem grösseren Schiff vorstellt. Der Captain hat unser Alter. Wir sind auch fast die einzigen Gäste. Sie bereiten gerade eine Party auf dem Schiff vor. Wir erfahren viel über die Geschichte von Murray Bridge und noch viel mehr (z.b. welcher wichtige Politiker in welchem Häuschen wohnt). Später laufen wir dem Fluss entlang um Bunyip, das Flussmonster zu besuchen. Lassen uns erweichen und schenken dem Familienvater (ohne Portemonnaie) einen Goldcoin um seine Kinder erschrecken zu können. Das Monster ist herrlich billig gemacht. Die Kinder fürchten sich aber zu Tode. Über den Scenic Drive gehts zurück zum Camping. Wir haben endlich eine neue Handpumpe fürs Abwaschbecken. Im LKW Bereich der Waschanlage wird Trucky zum ersten mal richtig gewaschen. Versuchen mit viel Liebe die Steinschläge auf der Motorhaube zu lackieren. Mit mehr (eher etwas weniger) Erfolg.
Die Reparatur des "free wheel hub lock" kommt uns sogar noch günstiger als gedacht. Wir könnten den Kerl umarmen. Oder ist er einfach ein geschickter Geschäftsmann. Wir werden es nie erfahren.
Die Reparatur des "free wheel hub lock" kommt uns sogar noch günstiger als gedacht. Wir könnten den Kerl umarmen. Oder ist er einfach ein geschickter Geschäftsmann. Wir werden es nie erfahren.
Wednesday, January 4, 2012
Flerieu Peninsula - Neujahrsfeier in der Provinzstadt
Landen in der nächst grösseren Stadt, wo wir unseren Trucky in den Service geben wollen. Victor Harbor (das ist so richtig geschrieben, da American English). Das Städtchen ist sehr touristisch. Bunt. Ein Pferdetram führt auf Granite Island hinüber. Souvenirläden. Fish and Chips. Restaurants. Boutiquen. Buchen Trucky am frühst möglichen Termin, dem 3. Januar bei einer Toyotavertretung ein. Im Visitors Centre will uns ein schon lange pensionierter Volunteer einfach nicht mehr gehen lassen und erklärt uns auch die noch so kleinen Attraktionen von Victor Harbor. Haben lange, um noch einen freien Platz auf einem Camping im Ort zu ergattern. Dementsprechend teuer ist auch die Übernachtung. Immerhin befinden wir uns mittlerweile lediglich in der High Season und nicht in der Premium Season. Essen vorne am Hafen, an einem der zahlreichen Stände ein echtes Wienerli. Omids Augen leuchten.
Der Campground liegt am Rande der Stadt und kostet 32AUD/N. Haben den letzen Platz dort erwischt. Und für 2 Tage eingebucht. Über Neujahr wollen wir dann etwas näher in der Stadt übernachten um zu Fuss zur Feier gehen zu können. Victor Harbor hat nämlich (so hat uns das der Volunteer stolz erklärt) das zweitschönste Feuerwerk in SA nach Adelaide. Und zudem noch etliche weitere Attraktionen für Kind und Eltern (aha). Leider kann man eine der Hauptattraktionen der Stadt, die kleinen Pinguine, nicht mehr sehen. Die Population ist bis auf ein paar wenige Stück zurückgegangen. Im Ort können wir dann tatsächlich noch einen Platz für Neujahr ergattern. Für 41AUD/N (unser absoluter Rekord für eine "unpowered site"). Sehen von unserem Platz aus den Sonnenuntergang über der Stadt. Der Campingplatz befindet sich in einem Park. Das Herrenhaus wird heute noch für Kongresse genutzt. Sieht aber sehr heruntergekommen aus. Es ist herrlich windstill und dementsprechend warm hier oben. Unseren Nachbarn wird über Nacht, während dem wir im Auto sitzen der Kühlschrank ausgeraubt und ins Zelt eingebrochen. Dies bestärkt mich darin auch weiterhin immer unser Auto abzuschliessen, obwohl das hier niemand sonst macht. Oft sind sogar die Fenster weit offen.
Schlendern ein wenig durch den Ort, welcher in Vorbereitung für das abendliche Fest ist und quartieren uns dann in unserem Campground im Ort ein. Schrecklich. Wie die Legehennen stehen da Zelte und Campervans nebeneinander. Mit Schnüren sind die Plätze gekennzeichnet. Leute laufen einem kreuz und quer über den Platz. Nachbarn überbieten sich förmlich mit der Lautstärke ihrer Musik. Es ist heiss.
Am Abend müssen wir dann sehen, was wir schon ein wenig erwartet hatten. Die Neujahrsattrektionen sind unter anderem die Schülerband die spielt, ein Zelt, wo man sich Schminken (die haben das ganz schön im Griff), die Haare (schrecklich) sowie ein Air-Brush-Tattoo machen lassen kann. Es hat auch einen mobilen Streichelzoo (die Hasen sterben fast vor Angst). Süss ist, dass dies alles von der Stadt gesponsert ist und somit alles kostenlos ist. Bezahlen muss man nur für die Essensstände und die Bahnen des nahegelegenen Jahrmarktes (welcher aber glaube ich, das ganze Jahr über dort zu finden ist). Es hat viele Leute und alle sind in Festlaune. Sie haben sich gross herausgeputzt. Ein richtig süsses Provinzfest also. Und wir mittendrin. Der grosse Renner dieses Jahr sind in allen Farben blinkende LED-Lämpchen. Jedes Kind hat mindestens ein solches und alle betteln bei ihren Eltern um den grossen Zauberstab. Wir lassen es uns richtig gut gehen. Essen Pizza und Wienerli und frische Donuts. Der ganze Festplatz ist "Dry Zone". Alkohol trinken also strengstens verboten. Die Polizei ist gut vertreten. Trinken drum dies Jahr statt Champagner Tee (es ist recht kühl) und Wasser!! Sind die fast einzigen mit Fleecejacken. Alle anderen tragen noch immer ihre knappen Röcke und Shorts. Das Highlight dann das Feuerwerk. Es wird von der Brücke zur Granite Island abgelassen. Es ist kurz aber sehr intensiv und prächtig. Schön, auch die Emotionen der stolzen Victor Harbor Leute einzufangen. Happy New Year!
Wir wollen die nächsten Tage dem Touristenansturm ein wenig entfliehen. Über den Tourist-Drive gehts der Küste entlang in den Deep Creek National Park. Müssen ja noch ein wenig unseren SA Parks Pass ausnutzen. Der Tapanappa Campingplatz ist nahezu leer. Nur der Host musste trotz "total fire ban" bleiben. Dies bedeutet, es darf nicht mal mit dem Gasgrill gekocht/geheizt werden (kaltes Essen also).
Der Host ist eine Polin welche seit über 30 Jahren in Australien ist, aber noch immer einen starken Akzent hat. Nehmen die 4WD Strecke zum Blowhole Beach in Angriff. Sie haben am Anfang des Tracks extra grosse Steine hingepflanzt um zu verhindern, dass normale Autos dort durch fahren. Mussten anscheinend oft ausrücken um steckengebliebene Autos herauszuholen. Der Strand ist für australische Verhältnisse überfüllt. Für Europäische nahezu menschenleer. Für uns ist er an so einem heissen Tag gerade recht für eine Abkühlung. Das Meer ist hier im Süden einfach *&%ç-kalt. Am Abend können wir dank der Hitze kaum schlafen. Merkwürdiger Kontinent. Entweder ist es zu kalt oder zu heiss. Nie genau angenehm temperiert.
Eigentlich wollten wir früh zur Deep Creek Wanderung starten. Da wir aber so schlecht geschlafen hatten und schon jetzt völlig dehydriert sind, lassen wir das bleiben. Immerhin windet es so stark am Morgen, dass sich die Temperaturen einigermassen aushalten lassen. Wir sind noch die einzigen auf dem Camping, teilt uns der Ranger mit. Die Beach, welche wir heute zur Abkühlung ausgesucht hatten wurde geschlossen wegen dem hohen Feuerrisiko. Flüchten deshalb auf den Camping mit Dusche. Später am Abend fahren wir noch an die Morgan Beach bei Cape Jervis. Dem schönsten Strand in der Nähe laut Hosts. Man kann dort mit dem Auto an den Strand. Uns gefälts aber nicht besonders. Wolken brauen sich zusammen. Fahren zurück zum Stingybark Campingplatz. Viele Western Grey Kanguruhs zum Anfassen. Darunter ein über 2m grosses Männchen. Furchteinflössend, wenn man so alleine ihm gegenüber steht im weiten Feld. Schmetterlinge. Kookaburras. Iraner feiern neben uns eine grosse Party. Sie haben ihr Meerschwein mitgebracht was unter hohen Bussen strengstens verboten ist. Und keine Campinggebühr bezahlt (sie sind offensichtlich zum ersten Mal am campen - das Zelte aufstellen dauert ewigkeiten ;-)). Jetzt haben sie einen riesen Ärger mit dem Ranger. Es regnet in der Nacht. Sehen unseren ersten Film seit unserem Hinflug nach Australien auf dem Laptop. In Englisch selbstverständlich.
Bringen unseren Trucky zur Garage. Die Liste der kleineren Mängel ist überschaubar. Wirklich gemacht werden muss der manuelle "free wheel locking hub". Der ist defekt. Wir sind folglich schon länger immer nur 2WD statt der geglaubten 4WD gefahren. Müssen das noch vor dem Coorong NP, wo wir längere Sandstrecken fahren wollen, fixen lassen. Haben aber erstmals genug und verlassen Victor Harbor in Richtung Goolwa. Beim Longhorne Creek übernachten wir gratis. Im grünen Gras. Schöne Wineberge nebenan.
Führen einige Telefonate um abzukären, wo uns die Reperatur am billigsten kommen könnte. Besuchen auch noch einige Garagen (Adelaide Hill, Adelaide) (sind uns jedoch nicht sympathisch). Beschliessen deshalb nach Murray Bridge zu fahren, wo wir sowieso vorbei wollten.
Der Campground liegt am Rande der Stadt und kostet 32AUD/N. Haben den letzen Platz dort erwischt. Und für 2 Tage eingebucht. Über Neujahr wollen wir dann etwas näher in der Stadt übernachten um zu Fuss zur Feier gehen zu können. Victor Harbor hat nämlich (so hat uns das der Volunteer stolz erklärt) das zweitschönste Feuerwerk in SA nach Adelaide. Und zudem noch etliche weitere Attraktionen für Kind und Eltern (aha). Leider kann man eine der Hauptattraktionen der Stadt, die kleinen Pinguine, nicht mehr sehen. Die Population ist bis auf ein paar wenige Stück zurückgegangen. Im Ort können wir dann tatsächlich noch einen Platz für Neujahr ergattern. Für 41AUD/N (unser absoluter Rekord für eine "unpowered site"). Sehen von unserem Platz aus den Sonnenuntergang über der Stadt. Der Campingplatz befindet sich in einem Park. Das Herrenhaus wird heute noch für Kongresse genutzt. Sieht aber sehr heruntergekommen aus. Es ist herrlich windstill und dementsprechend warm hier oben. Unseren Nachbarn wird über Nacht, während dem wir im Auto sitzen der Kühlschrank ausgeraubt und ins Zelt eingebrochen. Dies bestärkt mich darin auch weiterhin immer unser Auto abzuschliessen, obwohl das hier niemand sonst macht. Oft sind sogar die Fenster weit offen.
Schlendern ein wenig durch den Ort, welcher in Vorbereitung für das abendliche Fest ist und quartieren uns dann in unserem Campground im Ort ein. Schrecklich. Wie die Legehennen stehen da Zelte und Campervans nebeneinander. Mit Schnüren sind die Plätze gekennzeichnet. Leute laufen einem kreuz und quer über den Platz. Nachbarn überbieten sich förmlich mit der Lautstärke ihrer Musik. Es ist heiss.
Am Abend müssen wir dann sehen, was wir schon ein wenig erwartet hatten. Die Neujahrsattrektionen sind unter anderem die Schülerband die spielt, ein Zelt, wo man sich Schminken (die haben das ganz schön im Griff), die Haare (schrecklich) sowie ein Air-Brush-Tattoo machen lassen kann. Es hat auch einen mobilen Streichelzoo (die Hasen sterben fast vor Angst). Süss ist, dass dies alles von der Stadt gesponsert ist und somit alles kostenlos ist. Bezahlen muss man nur für die Essensstände und die Bahnen des nahegelegenen Jahrmarktes (welcher aber glaube ich, das ganze Jahr über dort zu finden ist). Es hat viele Leute und alle sind in Festlaune. Sie haben sich gross herausgeputzt. Ein richtig süsses Provinzfest also. Und wir mittendrin. Der grosse Renner dieses Jahr sind in allen Farben blinkende LED-Lämpchen. Jedes Kind hat mindestens ein solches und alle betteln bei ihren Eltern um den grossen Zauberstab. Wir lassen es uns richtig gut gehen. Essen Pizza und Wienerli und frische Donuts. Der ganze Festplatz ist "Dry Zone". Alkohol trinken also strengstens verboten. Die Polizei ist gut vertreten. Trinken drum dies Jahr statt Champagner Tee (es ist recht kühl) und Wasser!! Sind die fast einzigen mit Fleecejacken. Alle anderen tragen noch immer ihre knappen Röcke und Shorts. Das Highlight dann das Feuerwerk. Es wird von der Brücke zur Granite Island abgelassen. Es ist kurz aber sehr intensiv und prächtig. Schön, auch die Emotionen der stolzen Victor Harbor Leute einzufangen. Happy New Year!
Wir wollen die nächsten Tage dem Touristenansturm ein wenig entfliehen. Über den Tourist-Drive gehts der Küste entlang in den Deep Creek National Park. Müssen ja noch ein wenig unseren SA Parks Pass ausnutzen. Der Tapanappa Campingplatz ist nahezu leer. Nur der Host musste trotz "total fire ban" bleiben. Dies bedeutet, es darf nicht mal mit dem Gasgrill gekocht/geheizt werden (kaltes Essen also).
Der Host ist eine Polin welche seit über 30 Jahren in Australien ist, aber noch immer einen starken Akzent hat. Nehmen die 4WD Strecke zum Blowhole Beach in Angriff. Sie haben am Anfang des Tracks extra grosse Steine hingepflanzt um zu verhindern, dass normale Autos dort durch fahren. Mussten anscheinend oft ausrücken um steckengebliebene Autos herauszuholen. Der Strand ist für australische Verhältnisse überfüllt. Für Europäische nahezu menschenleer. Für uns ist er an so einem heissen Tag gerade recht für eine Abkühlung. Das Meer ist hier im Süden einfach *&%ç-kalt. Am Abend können wir dank der Hitze kaum schlafen. Merkwürdiger Kontinent. Entweder ist es zu kalt oder zu heiss. Nie genau angenehm temperiert.
Eigentlich wollten wir früh zur Deep Creek Wanderung starten. Da wir aber so schlecht geschlafen hatten und schon jetzt völlig dehydriert sind, lassen wir das bleiben. Immerhin windet es so stark am Morgen, dass sich die Temperaturen einigermassen aushalten lassen. Wir sind noch die einzigen auf dem Camping, teilt uns der Ranger mit. Die Beach, welche wir heute zur Abkühlung ausgesucht hatten wurde geschlossen wegen dem hohen Feuerrisiko. Flüchten deshalb auf den Camping mit Dusche. Später am Abend fahren wir noch an die Morgan Beach bei Cape Jervis. Dem schönsten Strand in der Nähe laut Hosts. Man kann dort mit dem Auto an den Strand. Uns gefälts aber nicht besonders. Wolken brauen sich zusammen. Fahren zurück zum Stingybark Campingplatz. Viele Western Grey Kanguruhs zum Anfassen. Darunter ein über 2m grosses Männchen. Furchteinflössend, wenn man so alleine ihm gegenüber steht im weiten Feld. Schmetterlinge. Kookaburras. Iraner feiern neben uns eine grosse Party. Sie haben ihr Meerschwein mitgebracht was unter hohen Bussen strengstens verboten ist. Und keine Campinggebühr bezahlt (sie sind offensichtlich zum ersten Mal am campen - das Zelte aufstellen dauert ewigkeiten ;-)). Jetzt haben sie einen riesen Ärger mit dem Ranger. Es regnet in der Nacht. Sehen unseren ersten Film seit unserem Hinflug nach Australien auf dem Laptop. In Englisch selbstverständlich.
Bringen unseren Trucky zur Garage. Die Liste der kleineren Mängel ist überschaubar. Wirklich gemacht werden muss der manuelle "free wheel locking hub". Der ist defekt. Wir sind folglich schon länger immer nur 2WD statt der geglaubten 4WD gefahren. Müssen das noch vor dem Coorong NP, wo wir längere Sandstrecken fahren wollen, fixen lassen. Haben aber erstmals genug und verlassen Victor Harbor in Richtung Goolwa. Beim Longhorne Creek übernachten wir gratis. Im grünen Gras. Schöne Wineberge nebenan.
Führen einige Telefonate um abzukären, wo uns die Reperatur am billigsten kommen könnte. Besuchen auch noch einige Garagen (Adelaide Hill, Adelaide) (sind uns jedoch nicht sympathisch). Beschliessen deshalb nach Murray Bridge zu fahren, wo wir sowieso vorbei wollten.
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