Sunday, July 15, 2012

Singapore

Ankunft in Singapore bei 30°C. Wir haben im Hotel Ibis gebucht. Mercedes und Cadillac Taxis kosten mehr. Die Leute sprechen erstaunlich schlecht Englisch. Eine sehr internationale Stadt. Essen im Fatty's zu Abend. Danach schlendern wir ein wenig herum und lassen die Stadt auf uns wirken. Das Frühstücksbuffet ist der absolute Hammer. Bräuchten gar kein Mittagessen/Abendessen mehr. Andere Gäste haben Angst, sie verhungern und schlagen kräftig zu. Ein Teil davon verschwindet in der Tasche für den Lunch. Keiner grüsst. Nur die Australier ;). Kaum lässt man den (vollen) Teller kurz aus den Augen ist er abgeräumt. Man spricht hier im Stadtstaat offiziell vier Sprachen. Englisch, Malaiisch, Chinesisch und Tamil. Jeder sechste ist Multimillionär. Trotzdem hat es erstaunlich viele (vor allem ältere) arme Leute. Zwischen den Wolkenkratzern stehen kleine Tempel. Gläubige kaufen Blumen und Räucherstäbe und lassen sich die Zukunft lesen. Dem Lucky Buddha wird fleissig über den Bauch gestreichelt. Sind froh, können wir der Orchard Rd Shopping Meile entfliehen. Der Bugis Market ist da eher nach unserem Geschmack. Die Kleider dort sind so günstig, man darf sie vielerorts gar nicht anprobieren.



Das Essen hier ist super, international und günstig. So haben wirs gern. Das Klima ist momentan auch ganz akzeptabel. Omid ist erneut mutig und wagt einen weiteren Haarschnitt für 4.80CHF. Leider versteht die Coiffeuse kein Englisch und ist leicht irritiert, dass sich Omid vorher noch für 4CHF zusätzlich die Haare waschen lassen möchte. Leicht genervt lässt sie ihre Laune am Kunden aus. Er gestikuliert; Wie komm ich da nur wieder raus! Dass Omid nach der Wäsche kein Loch im Kopf hat ist ein Wunder. Und obwohl der neue Haarschnitt nicht wirklich sitzt, beschliesst Omid nichts zu sagen und den Laden schnellstmöglich zu verlassen. Laufen dem Fluss entlang zum Marina Bay Hotel. Dem wohl berühmtesten Hotel Singapores. Was auch die vielen Touristen dort verraten.



Mit der MRT und Taxi gehts quer durch die Stadt. Neben jedem "normalen" WC hats hier auch noch ein Plumpsklo. Indonesier fragen, ob Sie ein Foto mit uns haben dürfen. Wir sind irritiert sagen aber zu. Einzelne Stationen der MRT sind so gross und mehrstöckig, da könnte man sich glatt verirren. Dass es ein Starbucks an jeder Ecke hat hilft da auch nicht gerade bei der Orientierung. Hier könnte man Shoppen ohne je Tageslicht zu sehen. Baby Spa. Chinesische Schule. Hier werden die Kinder schon früh gefördert/überfordert?. Laufen am Fullerton Hotel mit seinen Lamborghinis vor der Tür vorbei durchs Geschäftsviertel. Raffles Place. Gründerort von Singapore. Schade nur, hat keiner damals berücksichtigt, dass es hier keine Löwen gibt (Sanskrit "Singha pura" = Löwenstadt). Am nächsten Tag laufen wir zum Mustafa Centre, welches 24h geöffnet hat. Es ist so gross, wir haben Mühe uns zu orientieren. Man findet alles hier, muss nur suchen. Später sind wir in Little India anzutreffen und fühlen uns wirklich wie in Indien. Faszinierend diese Farben, Geräusche und Gerüche. Die Musik lädt zum Tanzen ein. Gold kriegt man hier nur in 22Karat. Lasse mir ein traditionelles Hennatattoo malen. Zu einem perfekten Tag gehört nur noch ein Abendessen beim Inder. Das Chinesisch hier ist einfach nicht zu geniessen (also authentisch ;)). Schon am Mittag sind wir am Flughafen. Der Tag ist regnerisch. Leider kann die 2h Gratis Stadtführung nur mitmachen, wer im Transit ist. Wir freuen uns, können wir unser Gepäck früher einchecken. Geniessen den Nachmittag am Flughafen. Der hat alles, was das Herz begehrt. Restaurants, Shopping, Swimming Pool, Kino, gratis Internet, Orchideen-Gärten, Aussicht etc. Viele Olympiasportler sind auf dem Weg nach London. Der Flug im A380 ist extrem ruhig. Man spürt keine Turbulenzen. Nur der Start und die Landung sind etwas "rumpliger". In London angekommen schaffen wir es trotz 1 3/4h Umsteigezeit und Direkt-Gepäcks-Durchschleusung gerade rechtzeitig vor Abflug ans Gate. Die Schlangen sind lang. Die Leute genervt. Olympia überall vertreten. Wir sind die Ruhe selbst und auf alles gefasst. Freuen uns sehr haben wir endlich wieder Schweizer Boden unter den Füssen. Als uns ein Bodenpersonal mit "Grüezi" willkommen heisst schauen wir uns an und müssen lachen. So doof tönt das in unseren, nun ans Englisch gewöhnten, Ohren.

Tuesday, July 10, 2012

Unsere letzten Tage Down Under

Wir haben das Hotel Pensione direkt im Zentrum von Perth für unsere letzten zwei Tage in Australien gebucht. Das Hotel ist neu renoviert. Unser Zimmer klein aber fein. Perth zeigt sich von seiner schönsten Seite, wenn es nur nicht so kalt wäre. Sogar die Australier tragen Mütze, Wintermantel und Handschuhe. Das Frühstück ist leider nicht inklusive (aber sehr sehr lecker). Später kommt noch ein Käufer für unseren EPIRB vorbei. Haben den Käufer definitiv jünger geschätzt und sitzen deshalb über 15min neben einer älteren Dame in der Hotellobby bis wir merken, dass wir miteinander verabredet sind. Sehen uns die Stadt ein wenig an.

Hierfür ideal der gratis CAT Bus welcher im Stadtzentrum herumfährt. Es ist so eisig kalt, dass wir ungern aussteigen. Fahren deshalb gleich erstmal eine Runde. Kings Park. Bells Tower. Old Port. Swan River. Im nicht gewärmten Shoppingzenter arbeiten nur Asiaten. Vor allem hier in Perth haben die Minen sämtliche Arbeiter abgeworben. Und Leute aus Asien müssen diese fehlenden Arbeitsplätze nun ersetzen. Bereits am Dienstag geht unser Flug nach Singapore. Diesmal zum Glück mit einer "richtigen" Airline. Unterhaltungsprogramme, viel Beinfreiheit und Essen inklusive. Bei unseren letzten Flügen mussten wir sogar um Wasser betteln. Diesmal zeigt uns die Stewardess gleich den Wasserhahn. Wir verabschieden uns für lange von den zuvorkommenden Taxifahrern (IRONIE!). Er hilft uns nicht einmal beim Auspacken den Gepäcks. Er bleibt gar an der Wärme sitzen und wir müssen den Kofferraum selber zumachen. Zuvor hat er ein langes Telefongespräch mit seiner Gattin geführt (bei offenem Fenster) und wäre dabei nur etwa 5x fast in den Randstein gerast. Was für ein Timing, es geht direkt vom Check-in zum Gate und los in Richtung Norden. Angenehmer Flug. Beschliessen nie nie mehr einen Billigflug zu nehmen.

Saturday, July 7, 2012

Sanur - zweiter Teil Bali

Es regnet kurz. Unser Fahrer, welcher uns ins Wakamaya Resort in Sanur bringt, ist eine Katas4rophe. Glauben die Fahrt nicht zu überleben. Sehen viele Reisfelder. Kommen immer näher ans Meer. Das Treiben wird immer hektischer. Unser Hotel liegt zum Glück etwas Ausserhalb der Stadt. Der Fahrer findet es fast nicht. Mitten im Wohnquartier. Unser Lanai dort ist ganz niedlich aber nicht zu vergleichen mit der Villa im Pita Maha Resort (hat ja auch einen kleinen Preisunterschied ;)). Balinesische Süssigkeiten und Tee am Nachmittag. Ingwer-Tee trinken die Einheimischen nur wenn sie krank sind. Auch hier gratis Shuttleservice in die Stadt. Auf Verlangen. Laufen ein wenig durch Sanur und lassen den Ort auf uns wirken. Es herrscht gerade Ebbe. Niedlich all die kleinen farbenprächtigen Boote der Fischer am Strand.



Heute Abend ist Vollmond. Der wird von den Bali-Hindus gross gefeiert (genauso wie der Neumond). Es sind viele Zeremonien im Gange. An den Strand in der Nähe unseres Hotels verirren sich praktisch keine Touristen, dafür`wimmelt es von feiernden Einheimischen. Die vermutlich über 50 Meter langen Drachen am Himmel tönen wie Helikopter in der Luft. Frische Kokosnussmilch. Popcorn. Gute kleine Restaurants zu unschlagbaren Preisen. Einheimische suchen sich ihr Abendessen im knietiefen Wasser.
Omid plagt am nächsten Morgen übelster Durchfall. Können uns nicht erklären woher. Evtl. die Kokosnuss? Nun kommt unsere für Australien gepackte Reiseapotheke doch noch zum Zuge. Hier am Meer ist der Himmel blau. Dafür weht der Wind abartig. Am Abend ist in Sanur viel los (und nicht nur dann). Haben uns auf Empfehlung von Omids Gotti für Morgen %inen einheimischen Guide genommen, der uns das richtige Leben der Balinesen etwas näher bringen möchte. Um 8.30am fahren wir gemeinsam mit Bawa in sein Dorf in den Bergen im Norden der Insel. Er ist Bauer und deutschsprachiger Reiseleiter. Reiseleiter alleine sei ihm zu langweilig. Fahren an vielen Reisfeldern vorbei und beobachten die Bauern bei der Arbeit. Können die Kaffeeernte auf dem Feld seines Cousins live miterleben. Die Kinder haben Schulferien und verdienen sich gerne einen Batzen dazu. Man ist noch aufeinander angewiesen. Überall im Dorf ist Reis und Kaffee auf der Strasse zum Trocknen ausgelegt. Kühe sind Nutztiere. Treffen Bawas Mutter, Frau und`Kinder. In Bali schaut je nach Kaste der älteste oder jüngste Sohn zu den Eltern, alle wohnen unter einem Dach. Essen gemütlich auf der Veranda frisches Gebäck, Bananen und trinken selbstgerösteten Kaffe aus eigenem Anbau. Tolle Gespräche. In dieser Bergregion reden die Leute noch eine eigene Sprache. Dorfleben. Sehr arme Leute. Strassen mit Löchern werden nicht geflickt, da der Bürgermeister nicht im Ort lebt. Werden wie Ausserirdische angestarrt. Die Kinder probieren ihre Englischkenntnisse an uns aus. Sie sehen sehr selten Touristen hier. Erfahren, dass es Trocken und Nass-Reis gibt. Später pflücken wir Mandarinen. Das Haus ist sehr einfach. Er ist sehr stolz darauf. Mit Sicht auf die beiden aktiven Vulkane im Osten der Insel, dem Mount Batur und dem Mount Agung, sowie den Batur-See essen wir frischen Fisch aus dem See.



Wenn man von Süden her kommt bezahlt man (als Tourist) für die Aussicht an einer "Zahlstation". Der Lavastrom des letzten Ausbruchs ist klar zu sehen. Schutt und Asche werden als Baumaterial abtransportiert. Kurz nach dem Zmittag sind die beiden Vulkane im Nebel. Es wird Zeit für uns die Rückkehr anzutreten. Probieren Ginseng und frischen Kakao in einem typisch balinesischen Garten. Viele einheimische Pflanzen gibts hier zum Anfassen. Sehen auch einen eingepfärchten Mungo. Verantwortlich für den teuersten (und angeblich) besten Kaffee der Welt; dem Kopi Luwak. Haben ihn aber (nicht nur aus Preisgründen ;)) nicht probiert. Durch Ceking Village (bekannt für Silber und Goldschmuck) gehts zurück nach Sanur. Hören balinesische Musik aus dem Kassettenradio. Im Hotel bestellen wir beide Salat zum Znacht. Die Hotelangestellte bleibt stehen und wartet auf eine weitere Bestellung.
Am nächsten Morgen will Omid gerne die Insel auf eigene Faust erkunden. Aber sicher nicht per Mofa - wir mieten uns ein Auto (25AUD/Tag inklusive Versicherung) in einem Schuhladen. Kriegen einen 6-Sitzer. Wir müssen merken, dass man nicht schnell vorwärts kommt im südlichen Teil von Bali. Stau, Stau, Stau. Und überall noch diese Motorräder. Omid ist etwas angespannt. Besuchen über Umwege den Tanah Lot Tempel. Der Wassertempel ist nur bei Ebbe erreichbar. Eine richtige Touristenabzocke. Der Weg zum Tempel ist mit Souvenirläden gesäumt.



Der Küste entlang gehts an Seminyak und Kuta vorbei nach Süden. Wir wollten es einfach mal gesehen haben, das berühmt berüchtigte Kuta. Das Verkehrschaos bringt uns jedoch beinahe um den Verstand. Wir schaffen es nicht bis ins Zentrum von Kuta, wir geben vorher auf und fahren wieder heraus auf die "Schnellstrasse". Kurz vor Sonnenuntergang besuchen wir einen weiteren Hindutempel; den Klippentempel in Uluwatu. Hier finden wir unsere alten bekannten wieder, die Makakken. Leute haben sie zum Stehlen von Brillen gebracht und verkaufen dann Erdnüsse für teures Geld um die Brille wieder zurückzubekommen. So macht das echt keinen Spass. Etwas ausserhalb essen wir dann wieder entspannt, authentisch zu Abend. Sehen viele Zeremonien in den Dörfern. Verirren uns immer wieder, so ohne GPS, ohne Strassenkarte und fast ohne Strassenschilder. Unsere Touristenkarte ist da auch keine Hilfe. Immerhin Denpasar und Kuta sind darauf zu finden ;). Musik aus dem Radio. Polizei fährt hier immer mit Blaulicht. Gerne fahren Motorräder auch mal auf der falschen Strassenseite. Wer (wie Omid) dem vorausfahrenden Auto nicht unmittelbar aufsitzt wird kontinuierlich angehupt. Die Tempel hier sind nicht halb so schön wie die im Norden der Insel und um Ubud. Im Dunkeln gehts (durch Stau) zurück nach Sanur. Omid ist froh den Wagen abgeben zu können, fuhr aber trotzdem lieber selber, als mit Fahrer. Mit frischen Fruchtsäften stossen wir auf unsere Ferien in Bali an. Morgen bereits gehts für uns weiter nach Perth. Die Einheimischen machen schon früh an unserem letzten Morgen Party. Am Flughafen wird uns von Virgin Australia der Check-In verweigert, da unser Visum zurück nach Australien abgelaufen sei. Schock!!! Und das 2h vor dem Flug. Die nette Dame vom Customer Care will für uns ein neues Visum beantragen. Dazu braucht Sie Ewigkeiten und tätigt mehrere Telefonate (zum Übersetzen der Formularfelder). Grünes Licht, unser Antrag wird sofort und automatisch bewilligt. Nun können wir rein theoretisch nochmals ein Jahr in Australien bleiben ;). Hätte uns teuer zu stehen kommen können. Zumal der Flug in die Schweiz ja nicht umgebucht werden kann (und wir keine Reiseversicherung mehr haben). Sind froh, als das Flugzeug endlich abhebt. Fühlen uns fast wie zu Hause, als wir wieder Aussie-Boden unter den Füssen haben. Sind die einzigen am Schalter für Leute mit nicht Aussie/NZ-Pässen. Der Immigration Officer findet unseren erneuten Visumsantrag äussert suspekt. Wir müssen uns erklären, werden ausführlich befragt/verhört und darauf hingewiesen dass wir nicht schwarz arbeiten dürfen! Erst als wir nachweisen können, dass wir unseren Rückflug in drei Tagen zurück in die Schweiz (via Singapore) haben, lassen sie locker. Sie sagen uns aber klar, dass sie unsere Abreise überwachen werden. Zu allem Überfluss erfahren wir noch, dass unser Visum trotzdem gültig gewesen wäre. Der ganze Stress war also umsonst gewesen. Egal. Ende gut alles gut.

Tuesday, July 3, 2012

Ubud - Unser kurzer Abstecher nach Bali

Mit dem Taxi gehts zum Flughafen Brisbane. Wie werden wir die äusserst gesprächigen, zuvorkommenden und freundlichen Taxichauffeure der Stadt vermissen (Ironie). Da wird sich jeder Tourist sofort willkommen fühlen. Um 3pm geht unser Flug Inland nach Perth. Ein Inlandflug, aber trotzdem fast 6h lang. Nach einem kurzen Aufenthalt am Flughafen in Perth (wir kommen wieder…) fliegen wir spät abends weiter nach Denpasar in Indonesien. Der Hauptstadt Balis. Das Flugzeug unter Jetstar wirkt alt und hat nur 4 Toiletten für die vielen Leute. Nur Australier an Bord. Für Essen und sogar Trinken muss bezahlt werden. Da verzichten die Aussies sogar auf ihr Bier. Praktisch alle schlafen.
Der Empfang auf Bali ist äusserst herzlich - wir werden vom Hotelchauffeur erwartet. Es ist herrlich warm. Schwül. Auf der einstündigen Fahrt zum Hotel in Ubud, erfahren wir vom Fahrer viel über Land und Leute. Es ist niemand unterwegs zu dieser Zeit. Leider sehen wir um 4am auch nicht viel von der Umgebung. Die Insel ist gar nicht so klein wie wir angenommen hatten. Der Fahrer bietet sich gleich als Reiseführer an, sollten wir die Insel erkunden wollen. 15 CHF kostet er für den ganzen Tag!!! Über 90% der Balinesen gehören, entgegen den übrigen Indonesiern, dem Bali-Hinduismus an. Es hat mehr Tempel wie Wohnhäuser auf der Insel. Im Pita Maha Resort werden wir bereits erwartet. Es ist 5am. Welcome Drink (Reiswein). Wir sind beide am Verhungern. Hoffen noch was leckeres in der Minibar auffinden zu können. Vergebens, gibt ja auch bald Frühstück. Kriegen für unsere erste Nacht ein Upgrade in die Spavilla. Was soviel heisst wie; privater Pool im Garten, riesiges Badezimmer, eine Aussendusche, Zwei!!! Jacuzzi, ein Dampfbad und eine Sauna (wobei die Benutzung dieser wohl nicht im Upgrade inklusive ist - zumindest den riesen Pool probieren wir natürlich aus!). Aussicht über das Tal mit Reisterrassen (das sehen wir dann wenn die Sonne aufgeht). 24h Roomservice. Schlangen auf den Mauern. Frösche. Geckos. Riesenspinnen. Wunderschön beleuchtet: Paradiesisch. Beide sind wir zum ersten Mal wirklich in Asien. Nach unserem kurzen Abstecher nach Hong-Kong, was ja sehr urban ist.
Erwachen früh ab den ersten Sonnenstrahlen (oder vielleicht wars der Hunger?). Herrliche Morgenstimmung über dem Regenwald. Papageien. Die Aussicht ist der absolute Hammer. Überall finden wir die typischen Steinskulpturen. Vor dem Eingang jeder Villa hat es einen kleinen Opferaltar wo täglich Gaben bereitet werden. Mit Räucherstäbchen und immer in einem Palm/Bananen-Blatt Behältnis. Das Frühstück nehmen wir dann im Restaurant ein. Frischgepresster Saft einer beliebigen Frucht. Alle Mitarbeiter sind enorm freundlich. Können aber (sehr) schlecht Englisch. Versuchen uns die gängigsten Begriffe in Balinesisch zu merken. Gar nicht so einfach. Eichhörnchen auf jedem Baum. Aber keines schert sich um unser Essen. Echsen mit schönen Farben. Geniessen später ein Bad im eigenen Pool. Später wechseln wir dann in unsere nächste Bleibe (ebenfalls ein Upgrade) in eine "normale" Villa mit Pool.



Wir scheinen die einzigen zu sein mit soviel Gepäck. Die Armen (kleinen, zierlichen) Mitarbeiter des Hotels ächzen unter dem Gewicht unserer zwei Koffer.  Alle Villen sind nur über kleine Gässchen mit Treppen erreichbar. Authentisches Zmittag im Hotelrestaurant für 40CHF. Viel zu teuer aber einfach. Sind schliesslich primär zum Entspannen hergekommen. Jede volle Stunde geht vom Hotel ein Shuttlebus nach Ubud und wieder zurück. Laufen in Ubud der Hauptstrasse entlang. Hektisches Treiben.Wir staunen wie günstig hier alles ist. Wir sind mit unseren paar Hundert gewechselten AU-Dollars gleich Millionäre. Indonesische Rupiah. Bäume haben die schönsten Blüten. Viele streunende? Hunde. Sie finden in den Opferkörben genug zu fressen. Es hat einen grossen Markt im Zentrum. Es hat viel Dreck und Ratten. Und diese Düfte. Alle wollen uns Touristen eine Fahrgelegenheit anbieten (Taksi Taksi!!, you need transport??). Und damit mein ich alle!!! Sie fahren wie die Henker. Sind aber alle hochkonzentriert. Sehen keinen Unfall (nur mehrere Reifenpannen). Im Lotus-Tempel beginnt gerade eine Zeremonie. Leider sind wir nicht adäquat genug gekleidet. Zurück im Hotel sind wir erschöpft ab all den neuen Eindrücken. Zwei Mitarbeiter spielen das typisch Balinesische Xylophon. Wir hören sie noch lange durch das Bastdach unserer Villa. Bestellen uns was zu Abend in die Villa. Dazu ein Bintang Bier (scheint bei Australiern ziemlich beliebt zu sein, denn jeder Australier besitzt ein trägerloses Bintang T-Shirt). Das Moskitonetz kam uns bis jetzt eher überflüssig vor (dachten, es sei zu Dekorzwecken über dem Bett). Bis ich am nächsten Morgen mit hunderten Mückenstichen aufgewacht bin. Zum Glück scheinen die Stiche nach ein paar Stunden nicht mehr zu jucken (im Gegensatz zu Australischen Mozzie-Stichen).



Probiere das Landestypische Frühstück. Curry mit Reisporridge. Dazu "geriebenes" Hühnchen, Tofu und Sojabohnen. Sehr lecker aber ungewohnt. Merke aber, dass man viel schneller satt ist wie mit dem Kontinentalen oder dem Amerikanischen Frühstück. Befreien uns von allem Schmuck und sonstigem glänzenden Zeugs am Körper um den Monkey Forest und seine Tempel aufzusuchen. Haben so viele Schauermärchen gehört von Affen die Beissen, stehlen und die Tollwut übertragen können, dass wir jedes Mal zusammenzucken wenn ein Affe irgendwo wie aus dem Nichts auftaucht. Dabei sind die Makakken so was von niedlich. Sehen später aber tatsächlich jemanden der gebissen wurde. Sind froh, als wir heil wieder aus dem Wald kommen. Muskatbäume. Essen in einem Restaurant, direkt an einem kleinen Fluss (Abwasserkanal?!) zu Mittag. Man sitzt auf Kissen am Boden. Hühnchen Sate für 5CHF. Frauen arbeiten auf der Baustelle. Die Backsteine und der Zement werden in Körben auf dem Kopf transportiert. Auch viele alte Leute sind am Helfen. Auf so ein typisches "zweisitziges" Moped passen 1-4 Leute. Babies inklusive. Frauen sitzen wegen ihrem Sarong oft im Seitensitz. WCs mit Spülung sind hier eine Seltenheit. Es sind meist Plumpsklos. Ohne WC-Papier (das könnte die Kanäle verstopfen), dafür aber mit Wassereimer und Schöpfkelle. Manchmal sogar mit Duschbrause. Dementsprechend nass ist es in den Klos hier. Gewöhnungsbedürftig. Freuen uns als wir die Taxifahrt gekonnt (mit Weglaufen am Schluss) um die Hälfte herunterhandeln können. Haben wahrscheinlich aber noch immer zuviel bezahlt ;). Überall wird man über den Tisch gezogen, wenn man nicht höllisch aufpasst und Bescheid weiss. Dragonfruit probiert und für nicht geniessbar erklärt. Leisten uns eine der teureren Ganzkörper-Massagen für 15CHF die Stunde!!! Omid hat nicht besonders Glück mit seiner Masseuse. Er klagt nachher über "Muskelkater". Er lässt sich noch die Ohren mit Kerzen "reinigen". Sein Kommentar danach; Zumindest habe ichs mal probiert. Bali ist bekannt für seine schönen Stickereien. Und Ubud für sein Kunst-Handwerk. Viele kleine Läden. Leider ist unser Gepäck limitiert und Holz, Knochen, Planzen, Esswaren dürfen nicht zurück nach Australien gebracht werden. Ginger wird überall im Essen und in den Getränken verarbeitet. Laufen durch einen Markt für Einheimische. Es wird uns ganz anders ab all den Gerüchen (Gestank?!). Auf den uns unbekannten Früchten, Gewürzen und Nüssen wimmelt es von Kakerlaken! Hunde und Vögel essen dort wo der Verkäufer schläft oder gerade nicht aufpasst von den Waren. "Tankstellen" verkaufen ihren Treibstoff am Strassenrand in Vodka-Flaschen (50 Rappen pro Liter). Viele mobile Küchen und Kaffe-Stände. Mehrheitlich Australier und Japaner als Touristen. Viele kommen mit einem Tagesausflug nach Ubud. Gegen Abend wird es sehr ruhig hier. Schuhe ausziehen vor betreten der Gebäude. Morning Special Price extra für uns ;). Das Gehupe ist allgegenwärtig. Die Blüten werden von den Bäumen geschüttelt und dann teuer an die Touristen verkauft. Besuchen einen typisch Balinesischen Tanz. Kecak Dance. Auf Anraten eines Taxifahrers. Sehr speziell. Tolle Kostüme. Feuertanz. Ramayana Dance. Tod des Kumbakarna. Einheimische Kinder unterhalten sich rege während der ganzen Vorstellung neben uns. Morgen gehts für uns bereits weiter nach Süden. Nach Sanur an den Strand.